RETROSPECTION: November 2017

NOVEMBER RAIN…

Dieser Monat war mit großer Wahrscheinlichkeit für mich der ruhigste Monat des Jahres. Ich habe Berlin wenig verlassen und hatte Zeit mich weiter um meine Wohnung zu kümmern (z.B. mit diesen gerahmten Unique Prints). Fast schon wie eine vorgezogene besinnliche Zeit, die sonst Weihnachten zugeschrieben wird, hatte ich auch Zeit nachzudenken und mich ein bisschen um mich selbst zu kümmern. Es gibt einige Dinge, die mich privat beschäftigen und vielleicht war es genau das richtige einmal in der Stadt zu bleiben, die ich Heimat nenne.


…up in the gym, working in my fitness!

jeder der meiner Insta Story folgt, konnte gar nicht verpassen dass ich seit dem Anfang der kalten Monate viel Zeit im Gym verbracht habe. Mein innerer Schweinehund ist ist sehr groß und mein Verhältnis zu Sport noch immer ambivalent, aber momentan habe ich einen guten Run. Meine Motivation ist das Ergebnis aus einer Mischung aus einem neuen Studio in welches ich gewechselt bin, dem inneren Drang wieder fitter zu werden und einer Playlist, die mich antreibt. Bei Musik kann ich nie ruhig sitzen bleiben, also warum nicht dazu auf den cross trainer anstelle zu tanzen?

Meine Playlist besteht hauptsächlich aus Pop, mit einer Prise 2000er R’n’B und ich habe sie übrigens online gestellt, da ich viele Fragen von euch dazu bekommen habe.

das motivierendste an der ganzen Sache ist mittlerweile tatsächlich euer Feedback und dass ich euch wiederum motiviere. das kommt nun wahrscheinlich einer ziemlich kitschigen Floskel ähnlich, aber dass etwas was ich für mich tue auch einen Impact auf andere Menschen hat, ist auch für mich ein weiterer, neuer Antrieb so weiterzumachen.


Freckle Tutorial

nachdem ich dieses Jahr freckles (ganz modern für Sommersprossen) zu meinem Look gemacht habe und eigentlich nur noch mit diesen Punkten om Gesicht anzutreffen war, habe ich mich entschieden mein erstes Beauty Video zu drehen, um eure Frage eindeutig zu klären, ob die Pigmente in meinem Gesicht denn echt sind oder nicht. wenn ihr also sehen wollt, mit welcher Technik ich meine Sprossen ins Gesicht sprühe (that’s the trick!), schaut euch einfach dieses Video an, falls ihr es nicht gesehen habt und folgt dafür diesem Link.


Pure Skin | Half-Time

um das Thema Beauty geht es auch in meinem längeren Beitrag um meine Behandlung mit dem Pure Skin Team in Berlin und der dauerhaften Haarentfernung mit dem Hyperpulse Laser. um eure oft gestellten Fragen zu beantworten, habe ich einen ausführlichen Artikel um meine Erfahrung mit der Behandlung geschriebenen ihr hier findet. der große Unterschied zu den meisten Behandlungen die ihr in vielen Studios gindet ist übrigens die One Glide Technologie. Bei herkömmlichen IPL Gertäten muss der Laser an jeder Stelle neu angesetzt werden, während der Hyperpulse mit nur einer Bewegung auch über große Stellen nur einmal gesetzt werden muss.


Style Talk/Influencer Bashing

Ende des Monats folgte ich einer Einladung des Musikexpress Style Magazins zu einem Talk mit der Frage, ob „Influencer die neuen Popstars“ sind. um das Ergebnis vorweg zu nehmen: die Frage wurde nicht wirklich eindeutig geklärt und es war gegen Ende eher ein aufeinandertreffen von Persönlichkeiten die entweder allgemein vom influencer-bashing genervt sind, welches für Kulturkritiker und intellektuelle scheinbar zum guten Ton zu gehören scheint und Kreativen die einer old school Vorstellung von Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit stehen (influencer sind nicht zeitlos, jay z hat nicht mal Instagram). der Talk war dennoch oder vielleicht gerade deswegen interessant und die Fragestellung hat mich die letzten tage weiterhin beschäftigt. das Problem liegt für mich vor allem darin, dass der Begriff Influencer ungemein verallgemeinert und es so viele verschiedene typen von menschen im Internet gibt, die durch social media auf sich aufmerksam gemacht haben. einige davon haben sicher auch eine ähnliche Hysterie und Anhängerschaft wie Popstars. ein großer Unterschied zwischen Popstars und den meisten Influencern ist für mich immer noch das entscheidende Element der Provokation oder des Gedankenanstoßes. Gaga hat das mal das Element of Crime genannt in ihrem mittlerweile ikonischen pre-instagram tumblr. Viele influencer entscheiden sich dafür, so glatt wie möglich zu sein, um keine Brands oder Agenturen zu verschrecken. Popstars haben aber in der Regel nur dann einen langfristigen Eindruck hinterlassen, wenn sie Brücken eingerissen, provoziert oder geschickt gekontert haben, nur wenige Influencer können dies wirklich. Wenn man Popstars allein als Stars sieht die durch Musik populär geworden sind sind Influencer dies nicht. Wenn ein Popstar jedoch ein Star ist, der als popkulturelles Phänomen auftritt, sind die das schon – genau so auch wie Paris Hilton oder die Kardashians. Wie viel tatsächlich dann übrig bleibt, ist eine andere Sache.

Ich selbst benutze den Begriff des Influencers nur zögerlich oder ungern, denn ich wollte sowohl mit meiner Musik als auch mit meinem Blog immer mehr inspirieren als nur zu beeinflussen.

Laut Masha etabliert sich kommendes Jahr übrigens der Begriff content creator, der den Fokus verändert von den (passiven?) Followern, mit denen etwas gemacht wird hin zum Creator, der etwas schafft für andere Menschen. Im Endeffekt denke ich, dass sich Menschen einfach immer gerne unterhalten lassen und das kann in vielen verschiedenen Formen statt finden. Durch Musik, Film aber auch YouTube Videos oder Instagram Postings.

source: amenfashion.tumblr.com

D A R K

noch ein kleiner Tipp für die dunklen, kalten Tage die uns dieses Jahr noch bevorstehen ist die neue und erste deutsche Original Netflix Serie DARK. sie steht ab heute, dem 1.12. weltweit in der Netflix Mediathek zur Verfügung, ich hatte das Glück bereits vor zwei Wochen die ersten drei folgen schauen zu dürfen während der Europapremiere im Zoopalast im Westen Berlins. irgendwie würde ich die Serie als einen richtig guten Tatort erklären mit Elementen die an Back to the Future under Stranger Things erinnern (vermisste Kinder, Kleinstadt mit Geheimnissen, 1980er Jahre Nostalgie mit Looks die meine Mutter ganz sicher 1985 gerockt hat, und eine wibbly-wobbly-timeline die sicher mehr als ein Paradoxon enthält), allerdings habe ich wie gesagt auch nur die ersten drei Episoden gesehen. das Geheimnis des Titels der Serie konnte ich nicht nicht entdecken, außer dass sie dem Horror, Krimi und Mystery Genre zuzuordnen ist. Mittlerweile habe ich ein paar Theorien zur show und kann nicht erwarten die restlichen folgen demnächst zu binge-watchen.

actual footage of me watching DARK | source: giphy.com

Edit: am 2. Dezember habe ich die erste Staffel bereits durchgeschaut und kann sie euch nur noch mehr ans Herz legen. einziger Kritikpunkt: diese dröhnende, dissonante Musik die an manchen Stellen subtiler hätte sein können und dieses gottverdammte Ende – ich habe so viele Fragen!


follow me on   I N S T A G R A M   @jackstrify

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*