RETROSPECTION: March 2018

April hat mit Sonnenschein das ewige Grau Berlins aufgerissen und plötzlich scheint die Stadt wieder eine völlig andere zu sein. Der blühende Atemzug der bei tatsächlichem Frühlingsbeginn durch die Straßen zieht hat viel zu lange auf sich warten lassen und war für mich gerade dringend notwendig, da ich die letzten Wochen vor der Frage stand, ob Berlin und ich nach nun 10 Jahren noch Freunde sind.

Ich habe mich selbst und mein Herz in Berlin gefunden als ich mit 18 hierher gezogen bin, aber die endlos scheinenden Winter bieten mir schon lange keine Inspiration mehr und vor allem die Gemüter der Menschen sind in der kalten Jahreszeit komplett anders als in den nun kommenen Monaten. Doch nicht nur die Stimmung sondern die Stadt selbst hat es mir schwer gemacht sie enthusiastisch mein zu Hause zu nennen.

Stadtflucht habe ich für ein Wochenende begangen als ich für ein Wochenende nach Sylt gefahren bin. Die Insel ist nach wie vor eine meiner Lieblingsorte in Deutschland und ein Spaziergang am Strand kann selbst bei kalten Temperaturen inspirierend sein. Mein bester Freund war das erste Mal auf der Insel und wir haben das gemacht was man eben das erste Mal dort macht: Einmal eine Currywurst im Restaurant Sansibar, Gespräche über Karriere und Liebe im Strandkorb und einen Besuch im Aquarium.


Ansonsten gab es in Berlin ein paar Partys und Dinner die den März gefüllt haben.

Zu Beginn des Monats war ich bei der Party des Labels Q/S für das meine Freundin Stefanie Giesinger als Testimonial vor der Kamera stand. Getreu dem Motto dirty denim fand die Party in der Wilden Renate in Friedrichshain statt. Der Club versprüht nicht nur einen alten Berliner Party-Flair der an Bar 25 erinnert, sondern war auch einer der ersten Clubs in den ich Riccardo geführt habe kurz nachdem er in die Stadt gezogen ist. Neben einer Handvoll Models und Influencern gab es auch Boylesque Performer dir mir unahängig von den Mainstream Medien aus meiner queren Bubble bekannt waren. Wilde Renate, wildes Berlin. Am Ende habe ich mir die Tarotkarten legen lassen, allerdings waren die Aussagen so generisch dass ich sie nicht noch einmal weiter zitieren will. Ich sage mir tatsächlich auch lieber selbst die Zukunft voraus und gebe mich meiner Self-fulfilling prophecy in Denim voll und ganz hin.


Vielleicht als kleiner Vorbote auf unseren geplanten Trip nach Japan Ende des Jahres gab es ebenfalls eine Einladung von Sanrio Europa bzw. vielmehr dem vielleicht bekanntesten Gesicht Japans Hello Kitty zu einem Dinner. Als neues Mitglied der Hello Kitty Gang gab es HK-shaped Sushi in Mitte zu Beginn des Kirschblütenfestes Hanami.


Disclaimer: Dieser Text enthält Markennennung die nicht im Zusammenhang einer bezahlten Partnerschaft zustande gekommen sind.

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