RETROSPECTION: August 2017

der Monat August ist zu Ende, somit auch der wohl kürzeste Sommer ever in Berlin. ich schreibe diesen Text nachdem ich mich gerade von einer Sommergrippe erholt habe, die mir leider trotz der Dauer der Jahreszeit nicht erspart geblieben ist. trotzdem oder gerade eben weil der Sommer so kurz war, will ich eigentlich gar nicht dass er vorbei ist. eigentlich kommt jetzt meine liebsten Jahreszeit, aber den Herbst mag ich nur golden und nicht verregnet. Ich tröste mich allerdings gerade schon mit der Suche nach meinem neuen Herbstmantel.


⚓️ HAMBURG   P R I D E  ⚓️ 

Anfang August fand in Hamburg die Pride statt und somit bin ich der Einladung von Black Tears in die Hafenstadt gefolgt um das erste Mal die CSD Parade in Hamburg zu erleben. Alle meine Hamburger Freunde beschweren sich immer wieder über die Sommer in der Stadt, aber ich scheine immer Glück zu haben, wenn ich dort bin. Auch zur Pride hat die Sonne geschienen und ich hatte einen wunderbaren Tag mit meiner Crew die ich mitnehmen konnte.

Happy Pride Hamburg! ⚓️ having an amazing day with @blacktearscubanspiced 🏳️‍🌈 #Anzeige

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ASOS LGBTQ DINNER 🏳️‍🌈

Zurück in Berlin, ging es weiter mit LGBTQ-Themen. Das britische Mode Retail-Versandhaus hat in verschiedenen Städten weltweit Kreative und Inluencer zu einem Dinner eingeladen. Wir feierten also asos und das queer sein immexikanischen Restaurant La Lucha in Kreuzberg, lernten das asos culture Team kennen und konnten uns über kreative und politische Themen austauschen. Vor allem aber gab es Tequila Drinks, Empanadas und eine ganze Menge Polaroids.


TREND PIECE: BASKENMÜTZE

Kurz vor meinem Geburtstag stand ich vor meinem Spiegel und fragte mich, wie ich mein ausgewähltes Outfit perfektionieren könnte. Mir kam ein Barret, zu deutsch auch Baskenmütze, in den Kopf und schon war ich in Berlin Mitte in diversen Geschäften auf der Suche nach eben so einer Mütze. Mittlerweile ist diese Mütze zu meinem Trend Piece für den kommenden Herbst geworden.

Baskenmützen findet ihr eigentlich in jedem gut sortierten Kaufhaus in verschwenden Farben und von verschiedenen Marken, u.a. aber auch bei Gucci oder H&M. Ich habe meins bei hut styler gekauft.

source: giphy.com

GEBURTSTAG 🎈

August heißt Leo season und somit auch der Monat in dem ich Geburtstag feiere. Dieses Jahr hatte ich jedoch so gar keine Lust auf eine große Feier und habe in kleiner Runde in der Galerie eines Freundes gefeiert und wir sind am nächsten Tag im Tiergarten auf dem neuen See rudern gewesen. Danke auch hier nochmal an alle die an mich gedacht haben und mir Glückwünsche geschickt haben.


LOS, PANIK!

In den letzten Wochen ging ein großer Aufschrei durch die digitale Kreativ- und Influencersphäre und das Ausrufezeichen am Ende des Schreies heißt ‚Werbung‚! Gerade im August gingen einige Abmahnungen bezüglich der unzureichenden Kennzeichnung von bezahlten Inhalten auf Instagram an große und auch nicht so große Influencer. Als jemand der ebenfalls mit dem Medium Instagram arbeitet, wert auf Transparenz legt und bezahlte Kooperationen immer mit gutem Gewissen gekennzeichnet hat, stehe ich mittlerweile jedoch selbst vor einem großen Fragezeichen. Werberechtlich ist jede genannte oder sichtlich erkennbare Marke als Werbung zu kennzeichnen, wenn man als Person in der Öffentlichkeit steht. Jedoch frage ich mich, ab wann man als Instagram-User als Influencer bzw. Person des öffentlichen Lebens gilt und diese Kennzeichnungspflicht in Kraft tritt, doch vor allem empfinde ich die Kennzeichnung von allen Markentragenden Inhalten, egal ob es sich um Beauty Produkte oder Mode handelt als ein Schritt in ein eine durchaus weniger transparente Richtung. Bis jetzt war die Kennzeichnung immer ein Indiz, dass es sich tatsächlich um eine bezahlte, positionierte Werbung handelt und die Meinung des Influencer möglicherweise beeinflusst wurde. Wenn jetzt jedoch auch jedes selbst gekaufte T Shirt gekennzeichnet werden muss und selbst Musiker die ihre neue Single ankündigen in eine Ecke ‚Anzeige‘ schreiben müssen, wird die Kennzeichnung inflationär und gibt nicht mehr wirklich Auskunft darüber, ob es tatsächlich eine bezahlte Kooperation ist.

Das unten abgebildete Bild zeigt einen Post, den ich als Werbung gekennzeichnet habe. Nicht weil es sich um einen bezahlten Post handelt. Der Pullover war tatsächlich ein Geschenk einer Agentur, aber allein der sichtbar erkennbare Schriftzug der Marke gilt als Werbung.

Wundert euch also nicht, wenn ihr in nächster Zeit zunehmend als Werbung gekennzeichnete Posts seht.


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source: giphy.com

One thought on “RETROSPECTION: August 2017

  1. Ich finde deinen Blogeintrag wunderschön und ich möchte dir noch sagen das ich echt stolz auf dich bin. Und machst wirklich ganz tolle Dinge. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

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