10 RANDOM FACTS (you absolutely need to know)

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nachdem the artificial world nun diesen und nächsten Monat seinen ersten Geburtstag feiert, habe ich überlegt was ich noch nie angegangen bin, was quasi klischeehaft auf keinem Blog fehlen darf. dabei rausgekommen ist eine Liste mit 10 random facts, die jeweils keinen Zusammenhang haben außer dass sie sich auf mich beziehen (das ist es was, sie random macht). also lehnt euch zurück, öffnet eine Limo eurer Wahl und lasst euch überraschen 🙂


1.ich bin mit dem kyrillischen Alphabet vertraut

demnach kann ich (mehr oder weniger fließend) russisch lesen und schreiben. durch meine vielen Reisen nach Russland, vor allem Moskau, habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Alphabet beschäftigt, um nicht vollkommen verloren zu sein. das sprechen fällt mir allerdings eher ein wenig zäh. dafür kann ich mit random Wörtern wie Ameise (муравей) oder Kühlschrank (холодильник) begeistern, die verwendet wurden um einem das Alphabet näher zu bringen. auch überlebenswichtig und gut um neue Leute kennen zu lernen: Wodka für sofort bestellen („Я хочу водку сейчас!“)

2. smalltalk gehört nicht zu meinen stärken

das heißt allerdings nicht, dass ich keinen smalltalk kann. dennoch hört es sich sicher zuerst für viele merkwürdig an, da smalltalk zu jedem Job in der Medien/Musikwelt gehört. smalltalk gehört aber eben nicht zu den dingen, die einfach über meine Lippen huschen, sondern manchmal weiß ich gar nicht richtig was ich sagen soll und es gab schon viele Situationen, die man einfach nur als „awkward“ bezeichnen kann. das mir aber auch nicht vieles peinlich ist, kommt mir da ganz geholfen und ich habe heraus gefunden, dass andere stärken, wie z.B. mein Humor meine leichte smalltalk-schwäche ausgleichen kann. seit aber gewarnt fall wir einmal aufeinander treffen und ich vielleicht nicht gleich so reagiere wie ihr es erwarten würdet. (PS: I told you I’m a freeek!)

3. meine haare färbe ich seit ich 14 bin

wahrscheinlich hatte ich schon fast jede farbe außer rot auf meinem kopf. angefangen hat alles mit 14 und blonden strähnchen, dann bin ich ziemlich schnell zu schwarzen haaren übergegangen. daraus wurde eine merkwürdige Mischung aus schwarz-lila-kupfer bis ich eine blonde dicke Strähne im pony hatte was zu meinem Markenzeichen wurde bis ich immer blonder geworden bin. vor zwei jahren hatte ich meine Pastell-phase, in der ich rosa, flieder, gelb, und schließlich türkis wurde.

4. coffee junkie…

hierbei ist das verb „lieben“ eine dezente Untertreibung, denn eigentlich bin ich süchtig nach Kaffee und der tag kann für mich erst wirklich beginnen, nachdem ich eine Tasse intus habe. ich trinke ihn übrigens immer ohne Zucker mit einem Schuß Soja-, Kokos- oder Mandelmilch – falls es diese nicht gibt schwarz. auf den espresso nach einem dinner verzichte ich selten und einer meiner Lieblingsdrinks ist espresso-martini (sprich, espresso und vodka).

5. ich hab mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht

als ich in meiner Heimatstadt aufs Gymnasium kam, war ich mächtig stolz darauf, da ich tatsächlich der erste in meiner Familie war der das Gymnasium besuchen konnte. um mich aber voll auf meine Band konzentrieren zu können, habe ich in der zwölften Klasse beschlossen mein Abitur abzubrechen und nach Berlin zu ziehen. ein halbes jähr später hatte ich meinen ersten Plattenvertrag unterschrieben aber nach vier Jahren in Berlin und zwei veröffentlichten Alben, habe ich den Wunsch entwickelt mein Abitur nachzuholen und tatsächlich das erste Mitglied meiner Familie mit Abitur zu werden (Bildung, yessss!). schließlich habe ich das mit der Note 1 abgeschlossen und währenddessen an meiner ersten Solo EP Glitter + Dirt gearbeitet. ich bekomme oft die frage gestellt, ob mir das schwer gefallen ist aber tatsächlich fand ich es alles sehr entspannt, da ich das Abitur nun für mich gemacht habe und nicht „musste“ wie beim ersten Bildungsweg. wie ihr seht, sollte man keine Angst vor Umwegen haben, manchmal lernt man auf diese Weise sogar noch viel mehr.

6. ich war ein otaku!

sprich, ich war ein Riesen Fan von Manga und Anime in meiner Jugend. einmal hatte ich fast 500 bände angesammelt, bevor ich mich entschloss eine Vielzahl zu verkaufen und ein Star zu werden. noch immer habe ich einen weak spot für die japanischen Bildgeschichten, wobei dabei heute auch viel Nostalgie mitschwingt und ich zugegeben kaum neue Veröffentlichungen kenne. Zu meinen Favoriten zählten unter anderem Sailor Moon, Dr. Slump, Angel Sanctuary, Paradise Kiss, NANA.

7. ich habe ein Psychologie studium abgebrochen

nach mein Abitur dachte ich kurzzeitig „ich werde jetzt Student“ und war mir dabei sicher, dass Psychologie zu mir passen würde. mehr als zwei semester habe ich die Universität allerdings nicht besucht da ich angefangen habe an meinem Album zu arbeiten und mir das Fach zudem doch nicht wirklich gefallen hat (zu theoretisch, zu mathematisch, zu naturwissenschaftlich). was ich von den zwei Semestern mitgenommen habe? Statistik an der Uni ist ein Schweinehund und Empathie finde ich wichtiger als Psychologie.

8. Gender & Sexualität

Die beiden Themen sind oft Themen auf meinem Blog und zusammengefasst, bin ich davon überzeugt, dass sowohl die geschlechtliche als auch die sexuelle Identität viel liquider sind als die Mehrheit der Leute annehmen würde. deswegen habe ich es nie für sinnvoll gehalten, öffentlich ein coming out zu feiern oder sich selbst zu labeln. da die Leute aber immer irgendwelche Mutmaßungen haben, greife ich gerne auf das Wort queer zurück, da die Bedeutung nicht so in Stein gemeißelt ist und sowohl bei Gender als auch Sexualität das beschreibt, was eben nicht mit der Mehrheit konform oder heteronormativ ist. die BILD Zeitung hat mir nach einem Interview einmal das Wort „pansexuell“ in den Mund gelegt und damit war ich d’accord (war eher überrascht dass man dort dieses Konzept überhaupt kannte), wobei vieles anderes in diesem Interview gnadenlos dramatisiert wurde.

9. Frühstück is my passion

manchmal kann ich fast nachts nicht einschlafen weil ich mich so sehr auf das Frühstück am nächsten morgen freue. als ich mich ein halbes Jahr lang vegan ernährt habe, haben mir Eier dabei am meisten gefehlt, genau so sehr liebe ich dafür aber Soja Joghurt (ich esse kaum Milchprodukte) mit Heidelbeern, oder Porridge (am liebsten von Daluma oder in London) oder ein richtig gutes Bircher Müsli… mir läuft das Wasser im Mund zusammen während ich das tippe.

10. F•R•E•A•K•S!

als die erste Generation der digital natives war das erste große soziale Netzwerk für mich MySpace, doch davor gab es bereits zwei Netzwerke, die meinen Eintritt ins Internet ebneten. zunächst einmal war eines der größten Netzwerke für Otakus (s. Punkt 6) und Visus (am besten googeln) animexx wo auch mein Name seinen Ursprung hat. fast schon revolutionär jedoch war unser eigens angelegtes Forum über welches wir deutschlandweit mit Freunden kommunizierten bevor es Facebook gab. wir nannten es FREAKS! und verwendeten dabei den Schriftzug der Serie Friends. wenn ich heute daran zurück denke, kommt es mir fast schon revolutionär vor.


Photos von Eileen // Stylejunction



I’m wearing…

faux fur by ALLES BERLIN c/o COEXIST

velvet flared pants from COEXIST

white shirt by UNIQLO

sunglasses ‚club master‘  by RAY BAN c/o ZALANDO

orbit necklace by Vivienne Westwood


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