3 Tage in LA

meine letzte Reise in die Staaten ist mittlerweile bereits lange 7 Jahre her gewesen und nach meiner Woche in Kalifornien, finde ich keine Argumente mehr warum ich mir damit so lange Zeit gelassen habe.

als ich das erste Mal in den Staaten war, bin ich kaum 20 gewesen und Obama war frisch der erste afro-amerikanische Präsident des Landes. auch damals habe ich die meiste Zeit in Kalifornien verbracht aber war mir noch sicher, dass New York mit seinen Wolkenkratzern und dem unverkennbaren metroplischen Flair mehr zu mir passt. heute aber komme ich in die Sonne Kaliforniens und ich spüre in Los Angeles eine Magie die mich einfach innerlich Dauergrinsen und ein kleines Wörtchen flüstern lässt: geil!

ich weiß nicht ob es an der Sonne liegt, den mit Palmen gepflasterten Straßen oder den Menschen. ich liebe diese Stadt und kann es nicht erwarten, wieder zurück zu kehren. mein Terminplan hat es leider nicht zugelassen, dass ich nach meinem Wochenende auf dem Coachella länger als 3 Tage in LA bleibe. ohne alles stressen zu wollen, habe ich versucht so viel wie möglich in den Tagen zu machen. natürlich habe ich nicht alles hinbekommen, weswegen mein kleiner Post über meine Hotspots der letzten Tage relativ kurz ausfällt.

PETIT ERMITAGE

Das Petit Eremitage ist ein Boutique Hotel im art nouveau Stil unweit des Santa Monica Boulevard in West Hollywood. Von außen erkennt man kaum dass es sich um ein Hotel handelt, nur der Eingang ist zu erkennen, der Rest des Gebäudes versteckt hinter Efeu. Die Zimmer sind so gemütlich, dass man sich schnell wie zu Hause fühlt. Eine günstige Option ist es sicher nicht gerade, aber der Rooftop mit Pool, Garten und Blick über West Hollywood hin zum Sunset Boulevard auf der einen und Richtung Downtown auf der anderen Seite ist unbezahlbar.

AMERICAN VINTAGE

Für einen extra Koffer voll mit neuen Klamotten könnte ein Besuch bei American Vintage sorgen. Nicht zu verwechseln mit dem Brand des selben Namens, bietet der Store auf der Melrose Avenue vor allem Denim, Hemden und Lederjacken. Die Auswahl der Kleidung wechselt jedoch regelmäßig und besonders sind die weiter verarbeiteten Hemden und Jacken. Dieses Mal war der Store vor allem voll von Fransenjacken, Hemden mit Patches und mit Blumen bestickten Patch-Denim-Schlaghosen (!).

MELROSE AVENUE

Die Melrose Avenue ist eine meiner liebsten Go-To-Shoppingadressen. Neben American Vintage findest du hier weitere Vintage Stores wie Wasteland oder den World of Vintage T-Shirts Shop. In letzterem findest du vor allem alte Band Shirts, neben den typischen Led Zeppelin und Bowie Shirts, gibt es allerdings auch weitere Raritäten wie Shirts von Britney Spears, Madonna oder Tina Turner. Allerdings kostet ein Shirt zwischen 50 und 80$, dennoch lohnt es sich vorbei zu schauen (und Britney selbst war bereits in dem Laden, inklusive Autogramm an der Wand – zum Walk of Fame zu pilgern wäre doch zu mainstream). Außer Vintage stores gibt es zahlreiche andere Stores, unter anderem den schönsten Store auf der Melrose Avenue, den Joyrich store der von außen mit Plastikblumen dekoriert ist oder die wohl meistfotografierte Wand in Los Angeles, die Pinke Fassade des Paul Smith stores.

THE IVY

Der weiße Zaun um das Ivy in Beverly Hills ist sicher bereits vielen bekannt, da das Restaurant und Café in den 2000ern eines der Hotspots für Celebrities war und auf unzähligen Paparazzi Shots verewigt wurde. Plakativ wurden die Stars vorne auf die Terrasse gesetzt und man ging hin um photographiert zu werden. Heute ist es ruhiger um das Ivy geworden, aber noch immer ist es ein sehr beliebtes Restaurant und ich hatte die beste Erdbeerlimonade meines Lebens als wir auf unseren Tisch warten mussten. Wie vieles in LA ist es gnadenlos überteuert (ich hatte Spaghetti mit Meat Balls für 35$), dennoch wollte ich mir die legendäre Lokalität nicht entgehen lassen. Alle Kellner tragen rosa, überall stehen frische Blumen und wer nicht so viel Geld ausgeben will und trotzdem auf seinen perfekten Insta Shot kommen will, bestellt ein Stück red Velvet Cake und wird auch so auf seine Kosten kommen.

MEL’S DINER

Einer meiner Lieblingsspots ist Mel’s Diner auf dem Sunset Boulevard. Ein klassisches Diner, für Hollywood typisch dekoriert mit Photos von Stars die bereits Gast waren, bietet es natürlich Burger und Milkshakes. Die Kellner sind immer gut gelaunt und man fühlt sich nicht wie ein Tourist sondern Teil von West Hollywood wenn man hier speist. Es gibt eine Jukebox an vielen Tischen, die tatsächlich auch funktionieren. Wir hatten einen tollen Abend an dem wir uns über Donnie Darko und Charles Manson unterhalten haben.

KITCHEN24

Weniger glamourös als das Ivy oder Mel’s Diner ist das kitchen24 ein kleines Diner im schwulen Herzen West Hollywoods. Mit Blick auf das Leben des Santa Monica Boulevard gibt’s hier wirklich gute Burger und Smoothies für weniger Geld als man es manchmal in Los Angeles erwarten würde.

2 thoughts on “3 Tage in LA

  1. Gut geschrieben aber dir ist da ein Fehler unterlaufen. Obama war nicht der erste Präsident des Landes 😅 Wahrscheinlich wolltest du sagen, der erste Afro-amerikanische Präsident. Leider hat mich LA noch nie richtig überzeugen können. In California gefällt mir der nördliche Teil wesentlich besser und ich persönlich finde, dass San Francisco eine viel interessantere Stadt ist. Aber Interessen und Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Welche Stadt ich dir aber unbedingt empfehlen kann ist New Orleans in Louisiana. Meiner Meinung nach die Beste Stadt. So viel Kultur, Musik und Inspiration! Und die Südstaatler sind so freundliche Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*